| Was mich unterscheidet Was unterscheidet mich von anderen? Zunächst und vor allem: ich
verfüge über eine Gleichverteilung von Begabungen. Lange unbewusst, dann gezielt, habe
ich meinen Lebensentwurf so ausgerichtet, dass jede Einzelbegabung Raum und Zeit für
Entfaltung erhielt. Die große Spannweite der Themen, die meine Ausbildung
und meinen beruflichen Werdegang prägen ebenso wie mein
künstlerisches Engagement, findet hier seine Begründung. Gleiches gilt für die
Heterogenität der Themen, zu denen ich bereits publiziert habe. Aus meiner
individuellen Besonderheit ist über die Jahre ein fachübergreifendes Kompetenzprofil mit
einer großen Flexibilität im Denken erwachsen. Ich betrachte Themen grundsätzlich aus
dem Blickwinkel verschiedener Fachgebiete; die Schlüsse, zu denen ich dabei komme, sind
andere als die der reinen Fachspezialisten, deren Blick verengt und durch blinde Flecken
getrübt ist.
Für meine Beratungstätigkeit erwächst aus meiner fachübergreifenden Kompetenz ein
großer Vorteil: Coaching ist ein ganzheitlich, systemisch angelegter Prozess. Wer auf die
Wahrnehmung von lediglich Teilsegmenten spezialisiert ist, stösst schon allein auf den
Prozess bezogen schnell an Grenzen. Mangelt es zugleich am fachlichem Verständnis für
das, was der Klient z.B. beruflich tut, kann der ganze Prozess schnell in eine Schieflage
geraten. Ich jedenfalls halte es abweichend zur in der Coaching-Branche üblichen
Auffassung nicht für irrelevant, ob der Coach sich in dem, was seine Klienten z.B.
beruflich tun, auskennt oder nicht.
Ein ungewöhnlich hohes Maß an persönlicher Unabhängigkeit ist das Zweite, was mich
unterscheidet. Dass ich mir ein eigenes Urteil unabhängig von Trends und
Mehrheitsmeinungen erlaube und auch gegen den Strom schwimmen kann, ist belegt (z.B. durch
Presseberichte). Ich habe es in meinem Leben früh eingeübt und dafür mancherlei
Nachteile in Kauf genommen. Stromlinienförmig bin ich also nicht, sondern im Gegenteil
eine Frau mit Ecken und Kanten, die nicht zu allererst den bequemen, sondern den Weg
sucht, der langfristig tragfähig ist.
Kompetenz
Meine Kernkompetenz besteht in der Fähigkeit,
mich in die Denklogik sehr unterschiedlicher Fachgebiete zu versetzen und
Problemstellungen fachübergreifend zu betrachten. Gegen enge fachliche Spezialisierung
stehe ich damit für fachübergreifende Kompetenz. Dies schlägt sich in meiner Ausbildung
ebenso nieder wie in meinem beruflichen Werdegang und bei den
Themen, zu denen ich publiziere (Veröffentlichungen nach Themen).
Aus- und Weiterbildung
1973 1979 : Studium der Politischen Wissenschaften (FU Berlin);
Abschluß als Diplom-Pol. mit einer Diplomarbeit zum Thema Arbeitszeit und
Beschäftigung im Dreiländervergleich Deutschland, Frankreich und Großbritannien (summa cum laude)
Parallelstudien: Volkswirtschaftslehre, Geschichte und Soziologie.
1981 - 1987 : Promotion zur Dr. rer. pol (magna cum laude) mit
Schwerpunkt in den Bereichen "Bildungsökonomie, Finanz- und
Kommunalwissenschaften"
1983 (Juli/August ): Weiterbildung in höherer Statistik für
Sozialwissenschaftler an der Universität von Essex/Großbritannien
2003 2004 : Weiterbildung zum Coach (mit Zertifikat)
Berufliche Erfahrungen
1. Sozialer Bereich (1977 - 1981)
Altenpflege/Psychiatrie/Familienhilfe
6/1977- 4/1979 : Wochenend-Heimleitungsvertretung (Betreuungsheim für Senioren und chronisch psychisch Kranke der Dietrich Bahner
KG in Berlin)
Sommer 1980 : Urlaubsvertretung als Altenpflegerin o. E. in der Seniorenresidenz
Dahlem
9/1980 7/1981 : Familienhelferin (freiberuflich) beim Bezirksamt Wilmersdorf
(Berlin)
2.
Wissenschaft/Lehre/Erwachsenenbildung (1980 - 1986)
1980/81 : Dozentin an der VHS Neukölln
WS 1980/81 - WS 1986/87 : Wiss. Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Fachbereich Politische
Wissenschaft der FU Berlin beschäftigt. (Schwerpunkte
der Lehre: Statistik und Arbeitsmarkt/Sozio-Ökonomie der Arbeit)
3.
Referententätigkeit (1987 - 1993)
2/1987 - 12/1990 : Fraktionsreferentin (Wirtschaft, Finanzen/Haushalt, Verkehr) von
"DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag"
12/1990 8/1993 : Referentin im Niedersächsisches Finanzministerium.
4. Tätigkeit
als Politische Wahlbeamtin einer kreisfreien Stadt (1993 - 1999)
Mein Dezernatsbereich umfasste die Bereiche Finanzen, Liegenschaften/Wohnungswesen,
Stadtwerke/ÖPNV/Parkhaus-GmbH sowie die Kliniken. Darüber hinaus gehörte ich dem
Gründungsvorstand der Delmenhorster Heimstiftung an. Die Tätigkeit endete mit Ablauf der
Wahlperiode. Eine Wiederwahl kam nicht infrage, da ein von Kienbaum erstelltes
Organisationsgutachten, das die Reduktion der Dezernentenstellen von 5 auf 4 vorsah,
umgesetzt wurde. Es beinhaltete organisatorische Privatisierungen (Stadtwerke) und die
Bündelung der bislang auf zwei Dezernate verteilten Kompetenzen für Personal,
Organisation und Finanzen beim zukünftigen eingleisigen Oberbürgermeister.
Im Rückblick auf meine Tätigkeit als Stadtkämmerin ist mir Folgendes wichtig:
- Durch strikte Haushaltsdisziplin konnte trotz der Steuer- und Strukturschwäche der
Stadt die Erwirtschaftung von Fehlbeträgen vermieden werden (ausgeglichener Haushalt).
- Ich habe die Einführung von Kostenrechnungen/Betriebsabrechnungen konsequent
vorangetrieben (Abfall, Friedhof, Musikschule...)
- Der Anstoß zu einer Verwaltungsreform im Sinne Neuer Steuerungsmodelle ging
wesentlich von mir aus. Leider erfolgte die Umsetzung pervertiert im Sinne reiner
Personalkostensenkung und Privatisierung
- Setzung von Impulsen bei kleinen Gemeindesteuern (Verpackung- und Kampfhundesteuer)
- Ausbau und innovative Neuausrichtung des ÖPNV mit Corporate Design Konzept,
Haltestellenausbau, Schülermalaktionen an älteren Haltestellentypen, Umsetzung eines
Busbeschleunigungssystems, Realisierung eines ZOB mit dynamischer Fahrgastinformation,
Modellversuch Anruflinientaxi
- Realisierung ökologischer Akzente im Wohnungs- und Liegenschaftsbereich: ökologisches
Kultur- und Tagungszentrum; mehrere Nahwärmeversorgungsprojekte im sozialen Wohnungsbau,
ökologisches Neubauprojekt im Großfamilien als Nutzergruppe
- Modernisierung der Stadtwerke mit den Bausteinen: kundenorientierte
organisatorische Neuausrichtung. bauliche Modernisierung, neue EDV-Technik, Vorbereitung
der Umwandlungin eine GmbH.
- Krankenhausdezernentin:
Vor dem Hintergrund geänderter Rahmenbedingungen durch die
Gesundheitsstrukturreform ging es im Schwerpunkt um die Realisierung von
Kostensenkungspotentiales und die Aktivierung neuer Einnahmequellen. Engagiert habe ich
mich zudem für den Bau eines BHKW's und die Positionierung der Städtischen Kliniken als
Gesundheitszentrum.
4.
Freiberufliche Tätigkeit
Seit Ende 1999 bin ich freiberuflich tätig (Beratungstätigkeit und Tätigkeit als
freie Autorin). Es erschien u.a. die Monographie Die
Zukunfts-Blockade. Klimawandel, BSE, Armut, Terrorismus warum in
der Gesellschaft kollektives Vorsorgelernen misslingt, Berlin 2002: Logos Verlag (400 S.). Zu meinen Veröffentlichungen siehe unter
Publikationen
5. Sonstiges
2003/2004 war ich Mitglied der Wirtschaftspolitischen Kommission von Bündnis90/Die Grünen.
Sie hat zur Bundesdelegiertenkonferenz am 2./3. Oktober 2004 Vorschläge für eine
koordinierte Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzpolitik vorgelegt.
Aktuell (2006) gehöre ich keiner Partei an, sondern bin
politisch unabhängig.
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