Allgemeines
Im Beruf wie im Privatleben wird eines immer
wichtiger, erfolgreich mit sich und anderen Menschen umgehen zu können. Sich selbst
bewusst wahrnehmen, motivieren und organisieren zu können, sind dafür unerlässliche
Fähigkeiten. Sie sind erlernbar. Wer intelligent mit Stress umgehen kann, wer sich seiner
Stärken und Schwächen bewusst ist, seine persönlichen Fähigkeiten optimiert, der
steigert sein Selbstbewusstsein und seine Lebensfreude. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten
zur Verbesserung der eigenen Situation im Sinne eines erfüllten und zufriedenen Lebens.
Wichtig dabei: Sie müssen sich Ihrer Entscheidungsmöglichkeiten bewusst werden und aktiv
leben, mit Offenheit für neue Erfahrungen.
Jeder tiefgehende Konflikt, jedes wirklich schwerwiegende
Problem bietet Potential in zwei Richtungen: Sie können daran wachsen, indem Sie Neues
lernen und Ihre Potentiale weiterentwickeln; Sie können aber auch daran zerbrechen. In
meinem Verständnis als Coach stütze ich mich auf Erkenntnisse der modernen Hirnforschung
und integriere in ganzheitlicher Weise Instrumente aus verschiedenen psychologischen
Schulen. Auch fachlichen Rat können Sie von mir erwarten. Er ist nicht nur
wissensbasiert. Fundament sind auch meine Felderfahrungen aus sehr unterschiedlichen
berufspraktischen Bereichen. Näheres finden Sie bei den Angaben über mich.
Mit meinem Wissen, meinem Erfahrungshintergrund und einer
breiten Palette von nutzbaren Instrumenten kann ich Sie wirkungsvoll dabei unterstützen,
Wege zur Erreichung Ihrer Ziele zu finden und zu gehen. Stehen Sie vor einer schwierigen
Entscheidungssituation, sind in einen heftigen Konflikt verstrickt oder möchten etwas in
Ihrem Leben ändern, gemeinsam finden wir Lösungsmöglichkeiten und ich begleite sie bei
der Umsetzung in Ihrem privaten oder beruflichen Alltag.
Ablauf
Dem Coaching-Prozess vorgeschaltet ist ein Erst-
resp. Orientierungsgespräch. Bis zu einer Dauer von 60 Minuten ist dies für Sie
kostenlos und unverbindlich. Im Erstgespräch besprechen wir grob Ihr Anliegen. Geht es um
ein Problem, einen Konflikt, eine diffuse Unzufriedenheit? Oder stehen Sie vor neuen
Herausforderungen, die Ihnen Angst machen; möchten Ihre Persönlichkeit weiter
entwickeln, sich besser präsentieren lernen usw. Anhand der Beschreibung dessen, was Sie
mit Coaching erreichen möchten, klären wir die Grundlagen einer eventuellen
Coachingbeziehung und verständigen uns über die Rahmenbedingungen wie zeitlicher Umfang,
Erstellung eines Arbeitsplanes, Honorar und die sonstigen vertraglichen Regelungen. Sie
überlegen dann, ob eine Coaching-Beziehung zustande kommen soll oder nicht. Sie ist je
nach dem Schwierigkeitsgrad des Anliegens in zwei Varianten denkbar:
a) Kurzzeit-Coaching
Beim Kurzzeit-Coaching handelt es sich um einen
Prozess mit einer sehr eingegrenzten Zielsetzung. Beispiel: Sie stehen vor einer wichtigen
Entscheidung, fühlen sich aber unsicher, denn sie könnten etwas übersehen.
Kurzzeit-Coaching bietet Ihnen hier die Möglichkeit, alle Aspekte der
Entscheidungsbildung systematisch durchzuspielen und so Fehlentscheidungen weitestgehend
zu vermeiden. Anderes Beispiel: Sie müssen sich auf etwas vorbereiten, was für Sie eine
Art Premiere ist. Coaching kann hier einen Simulationsraum für den bevorstehenden
Ernstfall bieten. Auch ein akuter Konflikt in der Familie oder am Arbeitsplatz kann
Gegenstand von lösungsorientiertem Kurzzeit-Coaching sein.
Das Kurzzeit-Coaching umfasst nur wenige Stunden. Sie können auf eine Woche oder einen
Monat verteilt sein. Der Prozess geht nicht in die Tiefe und ist primär kognitiv
ausgerichtet.
b) Tiefen-Coaching
Tiefen-Coaching ist dort angesagt, wo ein komplexes,
tiefgehendes Anliegen vorliegt, bei dem auch an emotionalen Blockaden gearbeitet und
Unbewusstes auf die Bewusstseinsebene befördert werden muss. Gute Coaching-Erfolge
verlangen nach dem Einbeziehen von Geist, Körper und Seele. Dies gilt grundsätzlich,
spielt beim Tiefen-Coaching jedoch eine größere Rolle als beim Kurzzeit-Coaching. Mehr
als beim Kurzzeit-Coaching müssen Sie sich beim Tiefen-Coaching vorab fragen: will ich an
mir wirklich etwas ändern, wirklich neue Wege gehen? Dazu folgendes Beispiel: Nehmen wir
an, Sie verfallen bei bestimmten Konflikten in Ihrer Familie oder in anderen
Lebensbereichen immer wieder in dasselbe kontraproduktive Handlungsmuster, obwohl Sie das
eigentlich gar nicht möchten. So wie bei einer Schallplatte, die einen Sprung hat. Wenn
Sie daran etwas Grundsätzliches ändern wollen, ist ein Konfliktcoaching angesagt. Es
besteht aus mehreren Phasen. Zunächst werden die Handlungs- und Kommunikationsmuster, in
die sie bei bestimmten Konflikte in zwanghafter Weise regelmäßig verfallen, hinsichtlich
ihrer Genese und dessen, was da genau passiert, gewusst gemacht. Sodann erfolgt die
Erarbeitung von alternativen Mustern. Diese alternativen Muster müssen sich anschließend
in der Praxis gegen die in ihrem Gehirn tief eingegrabenen, quasi automatisch ablaufenden
Muster durchsetzen. Dies erfordert Geduld und die Einübung von Techniken des Umgangs mit
Rückfällen, die völlig normal sind, weil unser Gehirn so funktioniert. Der Prozess, auf
den Sie sich dabei einlassen, ist kein Sommerspaziergang. Er wird sich über mehrere
Monate hinziehen und nach ca. einem Jahr einen Zusatztermin zum Bilanzziehen vorsehen. Die
einzelnen Sitzungen es sollten insgesamt nicht mehr als 10 bis maximal 12 Sitzungen
sein dürfen nicht zu dicht aufeinanderliegen. Gut sind Abstände von ein bis
maximal drei Wochen, damit Ihr Kopf resp. Ihr Gehirn genügend Zeit findet, an den Dingen
weiterzuarbeiten.
Beide Coaching-Formen, das Kurzzeit- und das
Tiefen-Coaching können ineinander übergehen. Dies in beiden Richtungen. So kann im
Kurzzeit-Coaching das Bedürfnis und die Bereitschaft zur gründlicheren Beschäftigung
mit einem bestimmten Thema wachsen. Umgekehrt kann sich herausstellen, dass die
Bereitschaft, ein Thema tiefgehend und damit auch auf der affektiven Ebene zu behandeln,
nicht gegeben ist. Dies kann zur Formulierung eines weniger anspruchsvollen Ziels, das im
Rahmen eines Kurzzeit-Coachings erreichbar ist, führen.
Methoden
Als Coach begegne ich meinen Klienten in der Rolle
eines professionellen Prozessberaters. Es gilt in systematisch-ganzheitlicher Weise
vorzugehen und zu verstehen, wie sich ein Problem entwickelt hat, worin es konkret
besteht, mit was es verknüpft ist und welche Lösungswege für Sie mit Blick auf Ihre
Persönlichkeit und Ihre Ressourcen gangbar sind. Dies ist ein Prozess des Lernens auf
unterschiedlichen Ebenen, bei dem ich mit Methoden und Werkzeugen, die auf den konkreten
Einzelfall abgestimmt sind, Hilfestellung leiste. Vorgefertigte Lösungswege gibt es
nicht. Was in einem bestimmten Fall erfolgreich ist, kann in einem anders gelagerten Fall
wirklungslos bleiben. Auch durch wissenschaftliche Forschung ergeben sich ständig neue
Erkenntnisse, die zur Verfeinerung, manchmal auch zur Revision der eingesetzten
Instrumente zwingen.
Im Wissen um die beschränkte Reichweite jeder Theorie und
jeder Methode, integriere ich Wissen aus verschiedenen Disziplinen und Schulen. Wesentlich
für den von mir vertretenen Methodenpluralismus sind beim
Privatcoaching folgende Fachrichtungen und Einzelansätze:
Kognitionswissenschaft
(psychologische und neurobiologische Schule)
NPL (Neurolinguistische Programmierung)
Gestalttherapie
Individualpsychologie (Alfred Adler)
Salutogenetisch orientierte Humanmedizin und
Naturheilkunde
Sportmedizin und spezielle Atem- und
Entspannungstechniken
Naturheilkundliche Ernährungslehre
Musiktheorie
Neben dem Einsatz von im
Coaching gängigen Interventionen wie Arbeit mit logischen Ebenen, mit KRAFT-Zielen, mit
primärem und sekundärem Prozess, Reframing, System-Aufstellungen, Symbolarbeit oder der
Disney-Strategie nutze ich Wissen aus den angegebenen Fachrichtungen zur Fall-Diagnose und
zur Auswahl von Instrumenten und ihrer Integration in den Ablauf des Coaching-Prozesses.
Die Klienten lernen dabei, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen, blinde Flecken zu
reduzieren und ihre Kompetenz in bestimmten Bereichen zu erhöhen. Sukzessive steigt so
die Fähigkeit zum Selbstmanagement.
Zum Seitenanfang
Zur Startseite
|